Selbsthilfegruppen Projektförderung

Projektförderung (Krankenkassenindividuelle Förderung)

In Abgrenzung zur Gemeinschafts- (Pauschal)förderung sind Projekte gezielte und zeitlich begrenzte Vorhaben. Dabei handelt es sich um Aktivitäten, die über routinemäßige Aufgaben hinausgehen:

  • Vorträge von ReferentInnen,
  • Selbsthilfetage,
  • Gruppenspezifische Informationsmaterialien,
  • Fachworkshops oder Fachtagungen (bei bundes- bzw. landesweiter Ausrichtung der Workshops oder Tagungen sind die Kosten über den Bundesverband bzw. den Landesverband zu beantragen).
  • besondere Aktivitäten (Modellcharakter) mit eindeutigem Gesundheitsbezug

Ausgeschlossen von einer Förderung sind reine Freizeitaktivitäten wie z. B. Ausflüge, kulturelle Veranstaltungen, Urlaubsreisen. Die jeweiligen Krankenkassen-/verbände gestalten die krankenkassenindividuelle Förderung inhaltlich und strukturell in eigener Verantwortung.
Daher wird empfohlen, Anträge auf Projektförderung bei jeder Krankenkasse zu stellen oder sich vorab zu erkundigen, ob auch eine Exklusivförderung bei nur einer Krankenkasse möglich ist.
Darüber hinaus gibt es in manchen Regionen besondere Absprachen und Regelungen.
Hier werden Projektförderanträge von einer Stelle für alle Krankenkassen, die Projekte auf regionaler Ebene fördern entgegen genommen. Nähere Informationen erhalten Antragsteller bei der federführenden Krankenkasse oder bei der örtlichen Selbsthilfe-Kontaktstelle/-Büro.

Namen und Adressen der Krankenkassen vor Ort – u.a. für die krankenkassenindividuelle
Förderung – finden Sie hier: