Auf einen Blick

Die gesetzlichen Regelungen (§ 20h SGB V) geben in Deutschland  zwei Förderstränge für die Selbsthilfe vor.

Die Gelder sollen jeweils zur Hälfte eingesetzt werden für:

1. Kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung = Pauschalförderung

Aufgabe: unterstützt die routinemäßige Selbsthilfearbeit

a. Auf Bundesebene:

Förderung der Bundesorganisation der Selbsthilfe durch die Bundesverbände der Krankenkassen

b. Auf Landesebene:

Förderung der Landesorganisation der Selbsthilfe durch die AG der Krankenkasse/ -verbände NRW

Förderung der örtlichen und regionalen Kontaktstellen in NRW ausschließlich gemeinschaftlich (pauschal) durch die AG der Krankenkasse/ -verbände NRW

c. Auf regionaler Ebene:

Förderung der örtlichen Selbsthilfegruppen durch die in der Region ansässigen  Krankenkassen

 

2. Krankenkassenindividuelle Förderung = Projektförderung

Aufgabe : unterstützt zielorientiert ausgerichtete und zeitlich begrenzte Aktivitäten

a. Auf Bundesebene:

Unterstützt werden in der Regel die Entwicklung und Erprobung von Ansätzen und Beispielen guter Praxis

b. Auf Landesebene:

Ähnlich wie auf der Bundesebene. Es werden aber auch weniger komplexe Aktivitäten unterstützt

Förderung der örtlichen und regionalen Kontaktstellen in NRW ausschließlich gemeinschaftlich (pauschal) durch die AG der Krankenkassen/ -verbände NRW

c. Auf regionaler Ebene:

Im Vorfeld einer Antragstellung empfiehlt sich die Kontaktaufnahme zu den favorisierten Krankenkassen